Planungsunterlagen und technische Details
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FAQ: kurz, präzise, technisch.

Häufige Fragen zu RC/FB, Nachweisen, Ausschreibung, Schnittstellen und Abnahme – ohne Marketingfloskeln.

FAQ

Antworten

Wenn eine Frage projektspezifisch ist, nutzen Sie die Projektanfrage (Wizard) – dann können wir gezielt einordnen.

Was bedeutet RC 2 bis RC 4 – und warum ist die Klassifizierung wichtig?

RC beschreibt den Widerstand gegen Einbruchversuche nach Norm. Für Planung und Ausschreibung ist entscheidend, dass die gewünschte Klasse eindeutig benannt und die Nachweisführung (Prüfzeugnis/Leistungsnachweis) klar geregelt ist.

Wie ordnet man RC 2 vs. RC 3/RC 4 im Objektbau ein?

Typisch: RC 2 für Verwaltungs- und Schulgebäude mit erhöhtem Grundschutz; RC 3/RC 4 für hochsichere Objekte. Ausschlaggebend sind Risikoanalyse, Nutzung, Betreiberanforderungen und Schnittstellen im Fassadenaufbau.

Was sind FB-Klassen (Durchschusshemmung) und wie wird das spezifiziert?

FB-Klassen beschreiben ballistische Widerstandsfähigkeit. Für Spezifikation und Abnahme müssen Klasse, Prüfgrundlage sowie Randbedingungen (Elementaufbau, Beschläge, Einbausituation) eindeutig dokumentiert sein.

Kann Ballistik (FB) mit RC und ggf. Brandschutz kombiniert werden?

Grundsätzlich ja, aber Kombinationen sind technisch anspruchsvoll. Entscheidend ist, dass Anforderungen (RC/FB/EI/Schall) früh zusammengeführt werden – inklusive Nachweislogik und Schnittstellen zum Baukörper.

Welche Unterlagen sind für eine belastbare Ausschreibung typisch?

In der Praxis: klare Leistungsbeschreibung, Schutzklassen, Elementtypen, Einbausituation, Anschlussdetails, Nachweis-/Prüfunterlagen, BIM/CAD-Daten (falls gefordert) und definierte Abnahmekriterien.

Wie unterstützt RvE bei Schnittstellendetails (Laibung/Fassade/Abdichtung)?

Wir klären Anschlusszonen und Detailpunkte früh, damit Ausführung und Nachweisführung konsistent bleiben. Ziel: weniger Rückfragen in der Ausführung und klare Verantwortlichkeiten.

Wie läuft die Zusammenarbeit über HOAI-Leistungsphasen?

Typisch unterstützen wir ab frühem Entwurf/LPH 2–3 mit Systemauswahl und Randbedingungen, vertiefen in LPH 4–5 die Details/BIM/CAD und begleiten bis zur Abnahme mit dokumentierter Nachweisführung.

Was ist bei denkmalgerechten Sicherheitsfenstern besonders?

Zielkonflikt aus historischer Ansicht und moderner Sicherheit. Entscheidend sind Ansichtsbreiten, Profile, Oberflächen und abgestimmte Details – plus eine saubere Dokumentation für Denkmalschutz und Bauherr.

Wie werden Montage und Abnahme abgesichert?

Durch definierte Schnittstellen, klare Montagevorgaben, dokumentierte Übergaben (Nachweise, Protokolle) und abgestimmte Abnahmekriterien.

Welche Informationen braucht RvE für eine erste technische Einschätzung?

Objektart, Projektkontext (Neubau/Bestand/Denkmal), gewünschte Schutzklassen (RC/FB/Brand/Schall), Materialpräferenz und möglichst früh: Einbausituation/Details oder Fassadenaufbau.

Gibt es BIM/CAD-Daten und wie werden sie bereitgestellt?

Ja – abhängig vom Systemstand. Für Projekte stellen wir Planungsdaten passend zur Schnittstelle bereit, damit Kollisionsprüfung und Detailabstimmung nachvollziehbar bleiben.

Warum sind 'Sonderlösungen' nicht automatisch ein Risiko?

Sonderlösungen sind dann beherrschbar, wenn Anforderungen, Systemlogik und Nachweisführung strukturiert sind. Genau darauf ist die Zusammenarbeit ausgelegt.

Hinweis: Für Ausschreibungen sind klare Randbedingungen (Einbau, Anschlussdetails, Nachweise) oft wichtiger als eine allgemeine Einordnung.

Schwerpunkte

Die Themen hinter den Fragen

RC/FB, Nachweise, Ausschreibung, Schnittstellen und Abnahme – strukturiert und nachvollziehbar.

RC-/FB-Klassen

Einordnung von Schutzklassen und Randbedingungen für die Projektpraxis.

Nachweise

Prüfzeugnisse, Konformität und Dokumentationslogik.

Schnittstellen

Einbau, Anschlussdetails und Abnahme als klare Übergaben.

Anfrage

Projektfrage konkretisieren

Schutzbedarf und Kontext reichen – wir antworten gezielt und praxisnah.

Projektanfrage